Sterbebegleitung und Aussegnung

Ihre Pfarrerinnen und Pfarrer im Dekanat Landshut (und in den anderen Kirchengemeinden der evangelischen Kirche) begleiten sie gerne, wenn ein Angehöriger stirbt. Sie können sich durch ein Ritual helfen lassen, das schon vielen anderen vor Ihnen in dieser Situation geholfen hat.Die Hospizbewegung hilft sehr konkret, wenn es um die Frage geht, wie man die letzten Tage und Wochen des Lebens in Würde und schmerzfrei verbringen kann, so dass Sterbende und ihre Angehörigen diese sehr belastende Situation besser gestalten können.

Die Aussegnung steht für Angehörige am Ende der Begleitung im Sterben und zugleich am Beginn der Trauer. Sie markiert damit ein schweres Stück des Weges, den Hinterbliebene gehen müssen.

Dazu kann – zu Hause oder im Abschiedszimmer des Krankenhauses oder Altersheims – ein Kreuz aufgestellt werden. Kerzen werden entzündet. Ein Pfarrer oder eine Pfarrerin, oder andere (Angehörige, Nachbarn, Freunde) beten gemeinsam, hören ein Wort aus der Bibel, haben Gelegenheit zur Stille oder für ein letztes Wort. Weinen, Klagen, Schweigen – für alles, was zum Abschied nehmen gehört, ist Zeit und Raum. Der Verstorbene wird noch einmal gesegnet. Segen wird aber auch den Hinterbliebenen zugesprochen; vor ihnen liegt meist eine schwere Zeit.

Besonders schwer fällt es den Angehörigen, den richtigen Zeitpunkt für den Sterbesegen oder die Aussegnung zu bestimmen. Wir möchten Sie ermutigen, bereits bei dem leisen Verdacht, ein geliebter Mensch könnte sterben, den Kontakt zu der bzw. dem Geistlichen vor Ort aufzunehmen und um den Segen und die seelsorgerliche Begleitung zu bitten. Ist der Tod bereits eingetreten, egal ob im Krankenhaus, zu Hause oder an einem anderen Ort, empfehlen wir die Aussegnung in jedem Fall.

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